Worum es geht
Lieferketten-Act – Manchmal steckt dahinter ein Streit, den niemand aussprechen will. Dann wird aus einem Liquiditätsproblem ein Patt. „Lieferketten-Act“ ist oft das Symptom; die Ursache liegt in Zahlen, die niemand aktualisiert hat.
Meine Einschätzung
Ich dokumentiere jeden Schritt so, dass ein späterer Gutachter die Logik nachvollziehen kann. Ohne Lagebild in zehn Werktagen wird jede Lösung zum Raten – und das gefährdet Fristen nach § 15a InsO.
Was ich an Ihrer Stelle tun würde
Dann baue ich mit dem GF einen Liquiditätsplan, den auch der Steuerberater nicht wegwischt.. Steuer und SV werden offen gelegt, bevor ein Erwerber das Datenraum-Login bekommt.. Wenn ein Erwerber im Raum steht, prüfen wir zuerst die Substanz, nicht die Eile.. Zuerst stoppe ich das intuitive Weiterzahlen und schreibe auf, wer wann warum Geld bekommen hat..
Parallel klären wir, ob aussteigen, Sanierung oder Insolvenzantrag der realistischste Pfad ist.
Risiken
Zu lange warten und zu früh unterschreiben – beides teuer. Wer Haftung eindämmen will, dokumentiert jeden Schritt.
Lieber nicht
Warten auf den Wunder-Erwerber. Parallel keine Zahlen aufbauen. Das Kombination kostet Monate.