Due Diligence: Ich habe den Text so geschrieben, wie ich ihn einem GF am Telefon erklären würde – ohne Folien, ohne Buzzwords. Kontext: erwerberprüfung ohne firmenbestatter-risiko.
Was GFs unterschätzen
Gesellschafter wollen häufig „einen Käufer“ – bevor geklärt ist, ob überhaupt fortgeführt werden darf. Bei due diligence geht es in der Praxis selten um Theorie – sondern um Timing und Protokolle.
Manchmal ist der GF schon überzeugt – und die Gesellschafter wissen noch nichts. Das verzögert alles. Bei erwerberprüfung ohne firmenbestatter-risiko entscheidet, ob Zahlen und Fristen vor Ehrgeiz kommen.
Due Diligence ohne Schönfärberei
Due Diligence scheitert selten am Markt. Es scheitert an fehlenden Protokollen und an Zahlungen „noch schnell vorher“. Fehlt ein Baustein, gehört die Energie in Sanierung, geordnete Abwicklung oder Insolvenzantrag – nicht in kosmetische Maßnahmen.
So würde ich vorgehen
Zuerst susa und bankabstimmung in den ersten sieben tagen. Dann gläubigeranschreiben nach priorität, nicht nach lautstärke. Den Rest packe ich in ein einseitiges Protokoll für die Gesellschafter.
Umwege, die teuer werden
Drei Fehler bei Erwerberprüfung ohne Firmenbestatter-Risiko: Steuer- und SV-Rückstände verschweigen. LOI unterschreiben, bevor die SuSa stimmt. Weiterzahlen ohne Prioritätenliste.
Ich rate nicht zu Hast – aber zu konsequenter Dokumentation ab Tag eins.