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Markus Bertan

Unternehmensbewertung: Insolvenzantrag vs. Verkauf | Markus Bertan

Ausführliche Einschätzung – Insolvenzantrag vs. Verkauf, Thema Unternehmensbewertung.

Unternehmensbewertung: Ich schreibe das nicht als Lehrbuch, sondern aus Mandaten, die in den letzten zwölf Monaten ähnlich anklangen. Kontext: insolvenzantrag vs. verkauf.

Aus der Praxis

Manchmal ist der GF schon überzeugt – und die Gesellschafter wissen noch nichts. Das verzögert alles. Bei bewertung geht es in der Praxis selten um Theorie – sondern um Timing und Protokolle.

Was ich dabei oft sehe: Entscheidungen werden vertagt, weil niemand die schlechte Nachricht schriftlich fixieren will. Bei insolvenzantrag vs. verkauf entscheidet, ob Zahlen und Fristen vor Ehrgeiz kommen.

Meine Einordnung zu Unternehmensbewertung

Unternehmensbewertung ist kein Automatismus. Es braucht Fortführung oder einen Erwerber, offene Verbindlichkeiten ohne Überraschungen und einen GF, der Entscheidungen schriftlich festhält. Fehlt ein Baustein, gehört die Energie in Sanierung, geordnete Abwicklung oder Insolvenzantrag – nicht in kosmetische Maßnahmen.

Mein Vorgehen

  1. Debitoren- und Kreditorenliste ohne Schönfärberei
  2. SuSa und Bankabstimmung in den ersten sieben Tagen
  3. Gläubigeranschreiben nach Priorität, nicht nach Lautstärke
  4. Wöchentlicher Abgleich mit GF – 20 Minuten, protokolliert

Was ich nicht tun würde

Drei Fehler bei Insolvenzantrag vs. Verkauf: Verkaufsgespräche ohne NDA und Erwerberprüfung. Rücktritt als GF ohne Übergabe. Nur mündliche Gesellschafterabreden.

Am Ende entscheidet nicht der Mut, sondern die belastbare Zahl.

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